Lektine

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Dieses Thema enthält 3 Antworten und 3 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Ute vor 6 Monate, 3 Wochen.

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    Beiträge
  • #7716
     Gisela 
    Teilnehmer

    Guten Tag @stefan,
    im Begleitheft habe ich folgende Aussage gefunden:

    Lektine werden beim Keimen von Samen oft nicht abgebaut sondern in den Trieb- und Wurzelspitzen konzentriert und sind bspw. in Weizengras noch bis zu 35 Tagen nach Keimbeginn enthalten. Sprossen und Keimlinge gelten bez. der Lektineleminierung also noch als Samen und nicht als Gemüse (insb. einige gekeimte Hülsenfrüchte und grüne / treibende Kartoffeln können wegen des stark erhöhten Lektingehaltes geradezu vergiftend wirken)

    Wo kann man darüber etwas nachlesen?
    Das steht ja eigentlich im Gegensatz zu der Aussage von Dr. d’Adamo, Sprossenbrot sei gut für Menschen mit Blutgruppe 0!

    • Dieses Thema wurde geändert vor 9 Monate, 3 Wochen von  Gisela.
    #7718
     stefan 
    Keymaster

    hallo gisela,

    vielen dank für die nachricht und ich muss gestehen, dass ich auf die schnelle den link zur quelle nicht liefern kann.

    grundsätztlich kannst du schon mit den wikipediaartikeln über lektine (engl. ausführlicher) lesen, welche problemvielfalt sie mit sich bringen können – typische chronische krankheitsbeschwerden gehören dazu.

    einige lektine werden durchs keimena abgebaut und auch durch hitze – daher die wahrscheinlich die empfehlungen für gebackenes sprossenbrot, wo beides kombiniert wird.

    bezüglich der einschätzung “gut” brauchts meist noch spezifizierungen. wir neigen zu beurteilungen wie “keimbrot ist gut oder zumindest besser als normales brot” meinen damit aber letztlich nur “weniger belastend”

    dass lektine in den keim- und wurzelspitzen angereichert werden macht in sofern sinn, da es sich um fraßabwehrstoffe handelt und die spitzen (oben wie unten) stark anfällig sind.

    lektingehalte einiger hülsenfrüchte steigen sogar deutlich beim keimen.

    ich will also nicht behaupten, was gut oder schlecht wäre, sondern lediglich dazu anregen, auch sprossen zu betrachten, wenn eine lektinfreie ernährungsphase getestet wird, da diese kategorie oft übersehen wird …was dann den erfolg blockieren kann auch weil einige pseudogetreide wie buchweizen kreuzreaktionen zu gluten mit sich bringen können.

    #7722
     Gisela 
    Teilnehmer

    Vielen Dank, Stefan!
    Wenn Dir der Link zu der Quelle nochmal begegnet – würdest Du ihn mir dann bitte zukommen lassen?
    Bis dahin sollte ich wirklich davon Abstand nehmen, gewisse Sprossen auszuprobieren ….
    LG
    Gisela

    #8002
     Ute 
    Teilnehmer

    Das ist aber jetzt erschreckend, gerade Saft aus frisch gezogenem Weizengras ist doch bzw. soll doch so gesund sein… Bei mir stehen die Fensterbänke voll davon. Ist denn mittlerweile bekannt, welche Lektine durch den Vorgang des Sprossens abgebaut werden? Und ich muss jetzt mal fragen (zugegebenermaßen habe ich den Film noch nicht gesehen, vielleicht wird es dort ja angesprochen), aber in allen Sprossen sind Lektine doch nicht enthalten? So weit mir bekannt ist doch nur in Hülsenfrüchten und Getreide? Gibt es da vielleicht Listen oder Links, wo man sich schlauer machen könnte?

    LG, Ute

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