Mineralhaushalt und Spurenelemente

Nahrungsergänzung mit Engpass-Mineralien und Spurenelementen

Prinzip und Nutzen | Wirkstoffe & Anwendung | Produkte & Bezugsquellen | hilfreiche Kombinationen

Vitamins and minerals

Prinzip und Nutzen

Mineralien lassen sich grob in Elektrolyte wie Natrium, Kalium, Magnesium und Spurenelemente wie Zink, Selen, Kupfer, Mangan und Chrom unterteilen. Sie spielen eine unverzichtbare Rolle im (Energie-)Stoffwechsel, für Nervenfunktionen, die Hydration der Zellen und die Ausscheidung von Giften.

Während wir mit einer ausgeglichenen Ernährung traditionell keinen Mangel dieser Mineralien zu erwarten hatten, zeigt sich heute immer wieder vorallem ein problematischer Engpass bei der Spurenelemente- & Magnesium-Versorgung.

 

Die Herausforderung: ein besseres Verhältnis nützlicher vs. toxischer Mineralien schaffen

Das Problem in der heutigen Ernährung ist der stetig sinkende Gehalt vieler lebensnotwendigen Mineralien und der stetig steigende Gehalt vom inaktiven bis toxischen Mineralien in unseren täglichen Lebensmitteln.

Toxische Metalle wie Quecksilber und radioaktive Substanzen, die durch Industrie, Bergbau, verseuchte Düngemittel und Nukleartechnologie in die Umwelt gelangen, reichern sich auch in unseren Nahrungsmitteln an. Pflanzenschutzmittel und ebenfalls giftige Komponenten aus belasteten Alltagsprodukten (wie z.B. Kosmetik, Verpackungen, Kleidung, Wohnmöbeln usw.) tun ihr übriges.

Wir benötigen neben Vitalstoffen wie Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen insbesondere eine ausreichende Versorgung mit den nützlichen mineralischen Gegenspielern der toxischen Schwermetalle (Cadmium, Arsen, Blei) und Halogene (Fluor), um gesund zu bleiben und die Entgiftung zu unterstützen.

Da es nach der dt. Nahrungsergänzungsmittelverordnung ausdrücklich untersagt ist, im Zusammenhang mit der Promotion von Nahrungsergänzungsmitteln den Eindruck zu kommunizieren, bei “ausgewogener Ernährung” aus handelsüblichen Quellen wäre irgendein Mangel zu erwarten, wird hier auf die Wiedergabe bzw. Verlinkung von Studienergebnissen zum stetig sinkenden Mineralstoffgehalt in Lebensmitteln (insbesondere von Obst und Gemüse) verzichtet.

Jeder kann sich selbst ein Bild machen, ob die Prophezeiung nordamerikanischer Ureinwohner “Der weiße Mann werde irgendwann vor vollen Tellern verhungern”, nicht schon Realität bzw. nachweisbar geworden ist.

 

 

Wirkstoffe und Anwendung: wichtige Mineralquellen & -räuber

Die interessantesten natürlichen Quellen für Mineralstoffe sind:

  • Baumfrüchte, bestenfalls von großen, ungedüngten Bäumen mit weitem Wurzelnetz und Zugang zu sauberem Grundwasser
  • Wildkräuter, die auf dem natürlichen Humus aus den Blättern großer Bäume wachsen
  • Feldfrüchte von “ausgeruhten Böden” mit minimaler Kunstdüngung bzw. der Zusatzdüngung mit Gesteinsmehlen wie Basalt

Auch Tierprodukte aus weitläufiger Freilandhaltung bzw. selbst gewählten, unbelastetem Grün- und Insektenfutter können zur Mineralversorgung beitragen. Da Tiere allerdings in der Nahrungskette mindestens eine Stufe über den Pflanzen stehen, reichern sich in ihnen auch die Gifte von schon problematischen Pflanzen (bzw. Futter) an.

Sogenannte Meeresfrüchte und Fische fallen aus diesem Grund heute fast durchgängig als gesunde Nahrungsquelle aus: sie reichern insbesondere Schwermetalle (wie z.B. Quecksilber) in ihrem Fettgewebe ein, welches dann beim Verzehr aufgenommen wird.

Die ernüchternde Bilanz: Nur wenige handelsübliche Nahrungsmittel taugen als Quelle zum Auffüllen von Mineralstoffen und Spurenelementen oder können einen erhöhten Bedarf – wie er während einer Entgiftung zu erwarten ist – ausgleichen.

Ein Praxiskniff zur Verbesserung der Mineral- und Vitalstoffbalance ist das Entsaften hochwertiger (Grün-)Gemüse, Früchte und Gräser. Wer dafür im Alltag wenig Muse hat oder sich nicht regelmäßig aus der Natur versorgen bzw. selbst auf angereicherten Böden gärtnern kann, kann auf Ergänzungsmittel zurückgreifen.

Viele Multimineral-Präparate in Deutschland enthalten nur ein kleines Spektrum an Spurenelementen und diese auch nur in geringer Dosis. Ebenfalls ist die Aufnahmefähigkeit fraglich und es wurden immer wieder Belastungen mit Schwermetallen in den Präparaten nachgewiesen. Als Alternative zu Tabletten sind flüssige Extrakte aus pflanzlichen Erd-Sedimenten zur Nahrungsergänzung beliebt.

Nutzenbehauptungen zu Gesteinsmehlen und Korallensedimenten wie den bekannten Sango-Korallen, scheinen ebenso hinterfragungswürdig wie Aussagen über die Restmineralisierung und angeblichen Schwingungsvorteile bei Speisesalz. Die Mineralaufnahme aus (meist überteuert verkauften) Gesteinsmehlen dürfte relativ gering sein und Korallen enthalten hauptsächlich Kalzium, welches bei einer gemüsebetonten Ernährung kein Mangelkandidat sein sollte. Im Gegenteil – oft wird die Erhöhung des Magnesiumspiegels im Verhältnis zu Kalzium angestrebt.

Mineralienverlust vermeiden

Neben einer guter Versorgung ist die Verminderung des alltäglichen Mineralverlustes lohnend. Als Mineralienräuber gelten Stress(-Hormone), hoch industriell verarbeitete Lebensmittel mit den sogenannten leeren Kalorien (deutlich mehr Energie in Form von Zucker und Fett als Vitalstoffe) und raffiniertes Speisesalz mit seinem NaCl Gehalt von nahezu 100%.

Der Körper verbraucht Enzyme und Mineralien bei der Verarbeitung leerer Kalorien, ist gezwungen überschüssiges Salz zu entsorgen und verliert dabei auch Spurenelemente und andere Elektrolyte. Der Effekt wird verstärkt durch Erregungszustände und Stimulanzien wie Koffein, Alkohol und einige Medikamente. Unbehandeltes Steinsalz und Meersalz können diesen Mineralverlust mindern, sollten aber wegen des immer noch sehr hohen Kochsalzgehaltes nicht als Mineralquelle angesehen werden.

Günstige Magnesiumversorgung

Die Nahrungsergänzung mit Magnesium ist etwas kompliziert, da die billigen Carbonate bspw. aus Gesteinsmehl schlecht im Darm aufgenommen werden. Auch die gut löslichen Salze sind schwer verwertbar, da sie im Darm Wasser binden bzw. ziehen, die Schleimhaut reizen und daher eine abführende Wirkung mit sich bringen.

Organisch gebundenes Magnesium (-glycinat und -citrat) ist eine preisintensivere Alternative, das allerdings auch leicht abführend wirken kann.

Das preisgünstige Magnesiumchlorid ist sehr gut in Wasser löslich und kann in höheren Konzentrationen über die Haut aufgenommen werden. Es ist in Apotheken und online günstig als Standardchemikalie erhältlich. Die gesättigte wässrige Lösung des Salzes wird wegen der hohen Viskosität als Magnesiumöl bezeichnet.

Zur Anwendung empfiehlt es sich vor dem Duschen einen unempfindlichen Hautbereich (bspw. einen Unterschenkel) mit dem Öl einzureiben und nach einigen Minuten bzw. sobald sich Hautreizungen wie leichtes Brennen einstellt, abzuspülen. Die Wirkung ist oft direkt spürbar: auch nach dem Duschen verbleibt ein Wärmegefühl an den behandelten Stellen und wenn die Zeit und Menge bzw. Hautfläche ausreichend war, sind auch die entspannend-blutdrucksenkenden bzw. belebenden Effekte in den Minuten bis Tagen nach der Anwendung spürbar.

Achtsamkeit ist geboten, da Magnesium die Entgiftungs- und Entschlackungsbemühungen des Körpers unterstützt. Bei hoher Dosierung kann es schnell zur bekannten Erstverschlimmerung bspw. von Entzündungsproblematiken kommen. Der Anfang mit der Hautfläche eines Unterschenkels sollte allerdings verträglich sein und kann in den Folgetagen beliebig erweitert werden.

 

 

Produkte und Bezugsquellen

Magnesiumchlorid

Magnesiumchlorid ist eine günstige Standardchemikalie – die Reinheit und Kristallform bzw. der Wassergehalt variieren bei den verschiedenen Angeboten. Da sich Magnesiumchlorid sehr gut in Wasser löst, kann das bekannte Magnesiumöl leicht selbst hergestellt werden: einfach eine beliebige Menge Salz bzw. Flocken langsam mit Wasser beträufeln und umrühren, bis sich alle sichtbaren Bestandteile aufgelöst haben.

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Fleur de Sel

Fleur De SelDieses Salz gilt wegen seiner seltenen Oberflächen-Kristallisierung aus Naturschutzgebieten an der Atlantikküste Portugals und der daraus resultierenden flockigen Konsistenz und geschmacklichen Milde (Indikator für hohe Restmineralisierung) als relativ fälschungssicher was Herkunft und “unbehandelt”-Behauptung angeht. Es ist trotz der heutigen Gewinnung relativ schadstoffarm. Der verlinkte Verkäufer fügt zumindest eine Schadstoffangabe in seine Amazon-Verkaufsseite ein:

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Ionic Elements

Ionic Elements

Flüssiger, hoch konzentrierter Mineralstoffkomplex

Ionische Mineralien sind winzige aktive Mineralpartikel. In diesem Produkt sind die ansonsten schwer löslichen Spurenelemente in Wasser löslich und es liegen die meisten bekannten Spurenelemente in gut aufnehmbarer Form vor.

Extrakt aus Ablagerungen mineralreicher Böden. Frei von Zusatzstoffen. Dosierung über Pipette, Einnahme mit Wasser oder Säften.

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Kombinationen

Siehe auch (Verlinkung folgt in Kürze):

  • Passive Binder: können durch die Bindung toxischer Stoffe das Mineralverhältnis verbessern, sollten jedoch mit zeitlichem Abstand zu Mineralstofflieferanten eingenommen werden, um nicht die wertvollen Nahrungsmineralien abzubinden und auszuscheiden.
  • Entzündungshemmer & Antioxidantien: entzündungshemmende Pflanzen sind häufig gute Mineralstofflieferanten – Entzündungszustände zu überwinden kann bedeuten, den Mineralstoffbedarf des Körpers zu senken.
  • Probiotika können indirekt über die Verbesserung der Darmsymbiose die Verfügbarkeit von Nahrungsmineralien für den Körper erhöhen.
  • Giftausleitung kann nach einem ersten Auffüllen mit lebenswichtigen Mineralien die Toxizität und damit den Mineralstoffbedarf verringern.

 

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